PIRIPIRI
Seit den Anfangsjahren der Gemeinde gibt es die Partnerschaft mit der Gemeinde „Nossa Senhora dos Remédios“ in der Stadt Piripiri im Staat Piaui in Nordost-Brasilien. Diese Gemeinde wird seit 1953 von Franziskanern aus Westfalen geleitet; über die Franziskaner sind die Kontakte entstanden. Piripiri liegt in einer sehr trockenen und heißen Landschaft, die zu den am wenigsten entwickelten Gebieten Brasiliens gehört und häufig mit Dürreperioden zu kämpfen hat.
Die Partnerschaft besteht zu einem großen Teil aus der Unterstützung der Pfarrei in ihren sozialen Projekten. Waren es früher z.B. der Brunnenbau oder der Kauf von Reisschälmaschinen, so besteht die Unterstützung heute zu einem Großteil in der Finanzierung der sozialen Projekte der Gemeinde, z.B. für drogenabhängige Jugendliche oder die Sozialarbeit mit benachteiligten Familen, besonders aber Kindern und Jugendlichen. Erlöse von Gemeindefesten, Weihnachtsmärkten und Frühlingsbasaren sowie zahlreicher privater Initiativen haben über die Jahrzehnte die Unterstützung gewährleistet.
Mehrfach haben Delegationen der Gemeinde Besuche in Piripiri gemacht und dort die Gastfreundschaft der Partnergemeinde erlebt. Häufig sind die Franziskaner anlässlich ihrer Heimaturlaube in unserer Gemeinde gewesen, um zu informieren und Kontakte herzustellen.
In unseren Gottesdiensten wird oft beim Gebet für die Kirche auch ausdrücklich an die „Schwestern und Brüder unserer Partnergemeinde Piripiri“ gedacht.
BACABAL
Gute Beziehungen – gefördert durch die Initiative Vamos! - gibt es nach Bacabal im Bundesstaat Maranhao, dem Nachbarbundesstaat von Piaui und damit ebenfalls im armen Nordosten Brasiliens. Die Projekte von „Vamos Criança!“ werden von Gracinete und Meinolf Schröder begleitet. Sie dienen der Förderung von benachteiligten Kindern in der Stadt Bacabal.
Es gab mehrfach gegenseitige Besuche, auch anlässlich des Weltjugendtages 2005, wo zwei Lehrerinnen des Projektes mehrere Tage in der Gemeinde zu Besuch waren und ihre Arbeit auch einer breiten Gemeindeöffentlichkeit bekannt machen konnten. Im vergangenen Jahr waren 2 Praktikantinnen aus Bacabal bei uns zu Besuch und haben die Gemeinde und Sozialeinrichtungen in der Stadt kennengelernt.



